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 <title>Weblog von Mitarbeiter</title>
 <link>https://archiv.sh-gruene-fraktion.de/blog/718</link>
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 <title>Girls&#039; Day 2013</title>
 <link>https://archiv.sh-gruene-fraktion.de/blog/mitarbeiter/girls-day-2013</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Anna, Carlotta, Julia, Mehrte – willkommen in der „Männerwelt! Am Girls´ Day haben Mädchen die Möglichkeit, in männertypische Berufe hinein zu schnuppern. Männertypisch - hierzu gehört auch immer noch die Politik - leider. Bei den Grünen ist das etwas anders, denn hier sorgt die Quote für ausgewogene Geschlechterverhältnisse. Aber zum Gucken und Lernen gibt es jede Menge! Deswegen machen die Grünen immer gerne beim Girls&#039; Day mit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Grünen Partei und in der Grünen Landtagsfraktion haben am 25. April 2013 vier Mädchen zwischen 13 und 15 Jahren die Landespolitik in allen Facetten kennen gelernt. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Los ging es in der Parteizentrale in der Kieler Wilhelminenstraße. Beim gemeinsamen Frühstück mit der Landesvorsitzenden &lt;a href=&quot;http://sh-gruene-partei.de/profil/kastnerru&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ruth Kastner&lt;/a&gt; und dem &lt;a href=&quot;http://sh-gruene-partei.de/partei/landesgeschaeftsstelle&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Team der Landesgeschäftsstelle&lt;/a&gt; konnten alle Fragen der Girls beantwortet werden. Julia: „&lt;em&gt;Ich finde die Idee mit der Frauenquote wirklich sinnvoll. Das sollten mehrere Parteien einführen.&lt;/em&gt;“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Anschluss ging es weiter, direkt an die Förde, in das Landeshaus. Und weil genau an diesem Tag der Landtag tagt, waren Plätze auf der Besuchertribüne reserviert. Mehrte: „&lt;em&gt;Dass &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/sport/fussball/steuerhinterziehung-hoeness-gesteht-schweren-fehler-ein-a-895951.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Steuerhinterziehung &lt;/a&gt;so ein großes Problem ist, hätte ich nicht gedacht.“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einem Input der Landtagspressestelle über die Landtagsarbeit übernahm die Grüne Landtagsfraktion. Higlight war das Mittagessen mit den Abgeordneten&lt;a href=&quot;http://sh-gruene-fraktion.de/profil/burkhard-peters&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Burkhard Peters&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://sh-gruene-fraktion.de/profil/marret-bohn&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Marret Bohn&lt;/a&gt;,&lt;a href=&quot;http://sh-gruene-fraktion.de/profil/ines-strehlau&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Ines Strelau&lt;/a&gt; und der Grünen Finanzministerin Monika Heinold. Anna: „&lt;em&gt;Ich bin positiv überrascht. Die sind ja total nett und „auf dem Teppich geblieben“ – nix mit abgehoben.“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im weiteren intensiven Gespräch gab es einen Parforceritt durch persönliche und politische Themen: Warum geht frau in die Politik? Was macht Spaß daran, Abgeordnete oder Ministerin zu sein? Schule, Bildung, Atom, Erneuerbare, Haushalt, Finanzen und und und…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Last but not least – was sind PolitikerInnen ohne ihre Teams? Die Girls machten natürlich einen Rundgang durch die Grüne Landtagsfraktion und lernten die MitarbeiterInnen und deren Aufgaben kennen. Dazu gehörte auch ein kleiner Abstecher ins Finanzministerium gleich nebenan. Denn auch eine Ministerin muss sich auf ihren Stab verlassen können. Carlotta: „&lt;em&gt;Hier gibt es eine Menge spannender und verantwortungsvoller Jobs. Dass könnte mich auch interessieren.“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einem bunten, spannenden und anstrengenden Tag, war am Nachmittag Schluss für die Grünen Girls. Für die PolitikerInnen ging der Tag – natürlich – noch weiter.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-field-thema field-type-taxonomy-term-reference field-label-above view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Thema:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/thema/soziales-gleichstellung&quot;&gt;Soziales &amp;amp; Gleichstellung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Thu, 25 Apr 2013 14:37:56 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Mitarbeiter</dc:creator>
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 <title>Erstens: Es kommt anders….und zweitens: als man denkt!  Plietsch! Bildung macht stark- Hinweise aus der Hattie- Studie (11.04.13</title>
 <link>https://archiv.sh-gruene-fraktion.de/blog/mitarbeiter/erstens-es-kommt-anders%E2%80%A6und-zweitens-als-man-denkt-plietsch-bildung-macht-stark-hin</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;em&gt;Blogbeitrag unserer Praktikantin Olga Müller&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie plant man eine Veranstaltung für über 300 Personen? Mit dieser Frage wurde ich in meiner letzten Praktikumswoche bei der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen konfrontiert. Ohne Frage eine Herausforderung. Am Montag davor sah das noch anders aus. Etwa 60 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer hatten sich bis dahin angemeldet. Eine überschaubare Anzahl, obwohl Anke Erdmann (Schulpolitische Sprecherin) und Jan- Hendrik von Zelewski (Referent für Bildung) mit deutlich mehr gerechnet hatten. Getränke und kleine Snacks waren bestellt, die Einladungen schon vor Wochen verschickt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Dienstag erschien dann ein Artikel über die bevorstehende Veranstaltung in den Kieler Nachrichten, darauf folgten Stunden des Telefonierens. In kürzester Zeit meldeten sich über 100, dann über 200 Personen an. Tendenz steigend. Meine erste Reaktion, neben der Freude über die Vielzahl der Interessierten, war ein panisches Telefonat mit Jan- Hendrik, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Schnell wurde klar, dass der ursprünglich reservierte Schleswig- Holstein Raum zu klein sein würde und andere organisatorische Vorgehensweisen geplant werden mussten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/files/benutzer/Erik/blog1.jpg&quot; alt=&quot;Blick in den gefüllten Plenarsaal&quot; title=&quot;Blick in den gefüllten Plenarsaal&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;333&quot; class=&quot;centered&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Plenarsaal wurde als Alternative reserviert, die Anzahl der Getränke und Snacks deutlich erhöht. Aber auch diese Maßnahmen sollten nicht ausreichen, wie sich am nächsten Tag herausstellte. Die Anrufe ebbten nicht ab, sondern behielten an Kontinuität. Es wurden weitere Stühle organisiert, Listen mit Namen erstellt und der Ablauf der Veranstaltung geplant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Donnerstag, dem eigentlichen Tag der Veranstaltung, rufen immer noch Personen an, um sich anzumelden. Mittlerweile ist die Anzahl der Teilnehmenden auf über 350 gestiegen und die Namensliste wird ständig aktualisiert. Zum Plenarsaal werden nun noch der Besucherraum sowie die Cafeteria zur Verfügung gestellt, damit alle die Studie verfolgen können. Letzte technische Abläufe werden geübt und besprochen, damit am Abend auch wirklich nichts schief gehen kann. Eine Mitarbeiterin erstellt für die Veranstaltung grüne „Eintrittskarten“, um den Überblick zu behalten und eine Koordination zu gewährleisten. Schnell wird noch Verstärkung durch andere Kolleginnen und Kollegen organisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/files/benutzer/Erik/plietsch2.jpg&quot; alt=&quot;Anke Erdmann und Prof. Dr. Jens Möller nach der erfolgreichen Veranstaltung&quot; title=&quot;Anke Erdmann und Prof. Dr. Jens Möller nach der erfolgreichen Veranstaltung&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;342&quot; class=&quot;centered&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 18 Uhr trudeln bereits die ersten ZuhörerInnen ein. MitarbeiterInnen positionieren sich an den zuvor besprochenen Posten und auch ich überprüfe Nachnamen mit den Namen auf unseren Listen. Es verläuft zwar anfänglich etwas chaotisch, was aber durch die Vielzahl der MitarbeiterInnen gut aufgefangen wird. Die angemeldeten 370 Personen werden so, gut koordiniert zu ihren Sitzmöglichkeiten gelotst und wir behalten den Überblick.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles in allem war der Abend ein Erfolg und die ZuhörerInnen waren sehr zufrieden. Obwohl es zu Beginn noch chaotisch und einige Teilnehmende irritiert waren, lösten sich die „Probleme“ durch Anke Erdmanns beherztes Eingreifen auf und alle konnten gespannt dem Vortrag von Prof. Dr. Jens Möller mit Hinweisen aus der Hattie- Studie lauschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/files/benutzer/Erik/plietsch4.jpg&quot; alt=&quot;Prof. Dr. Möller begeisterte mit seinem lebendigen Vortrag&quot; title=&quot;Prof. Dr. Möller begeisterte mit seinem lebendigen Vortrag&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;337&quot; class=&quot;centered&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-file field-type-file field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;span class=&quot;file&quot;&gt;&lt;img class=&quot;file-icon&quot; alt=&quot;PDF icon&quot; title=&quot;application/pdf&quot; src=&quot;/modules/file/icons/application-pdf.png&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;https://archiv.sh-gruene-fraktion.de/sites/sh-gruene-fraktion.de/files/hattie_vortrag_prof_moeller.pdf&quot; type=&quot;application/pdf; length=1229300&quot;&gt;hattie_vortrag_prof_moeller.pdf&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-field-thema field-type-taxonomy-term-reference field-label-above view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Thema:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/thema/plietsch-bildungspolitische-gespr%C3%A4che&quot;&gt;Plietsch! Bildungspolitische Gespräche&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Fri, 19 Apr 2013 18:50:32 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Mitarbeiter</dc:creator>
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 <title>Jugend debattiert</title>
 <link>https://archiv.sh-gruene-fraktion.de/blog/mitarbeiter/jugend-debattiert</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Im laufenden Schuljahr haben sich 5.625 Schüler von 44 Schulen bei „Jugend debattiert“ beworben. Vorher waren schon kleine Wettbewerbe an den Schulen, doch nun am 12. März 2013, war das Landesfinale von Schleswig- Holstein. Die besten acht Teilnehmer waren in zwei Altersgruppen beteiligt. Pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage und nur 24 Minuten zum Diskutieren. Die Teilnehmer der ersten Debatte waren aus der Klassenstufe 8- 10. Paula, Jonas, Lennart und Phillip diskutierten über ein Verbot von personalisierter Werbung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Webseiten können die besuchten Seiten von Internetnutzern speichern und dazu passende Werbung anzeigen. Wenn man zum Beispiel auf Facebook eine Sache, die man gerne mag, „Gefällt mir“ klickt, erscheint danach endsprechende Werbung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der ersten Debatte gewann Paula Bariani. Sie ist 15 Jahre alt und geht auf die Nordseeschule Sankt Peter in Sankt Peter Ording. Ihr bester Freund und ihre Mutter waren bei ihrem Sieg auch dabei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der zweiten Debatte diskutierten die Jahrgangsstufen 11-13 über das Fracking- Verfahren. Linja, Gyde, Pelle und Samy fragten sich, ob auf Erdgas und Erdöl, gewonnen durch das Fracking- Verfahren, in Deutschland verzichtet werden soll. Beim Fracking wird sehr viel Chemiebrühe in den tiefen Untergrund gepresst, um an das Erdgas und Erdöl zu kommen. Das ist ein aufwendiges Verfahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der zweiten Debatte gewann Linja Voges. Sie ist 17 Jahre alt und geht auf das Gymnasium in Schenefeld. Die Erst- und Zweitplatzierten vertreten Schleswig-Holstein beim bundesweiten Wettbewerb in Berlin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich fand beide Debatten sehr interessant und habe mich gefreut, dass beide Male die Mädchen gewannen. Es waren interessante Themen zur Werbung im Internet und ich werde nun vorsichtiger surfen. Ich finde es sehr gut, wie Linja Voges begründet hat, dass auf das Fracking- Verfahren in Deutschland verzichtet werden sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Michelle, Schülerpraktikantin in der Grünen Landtagsfraktion&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Fri, 15 Mar 2013 11:30:48 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Mitarbeiter</dc:creator>
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 <title>Wie Hosentaschen-Computer unsere Schulen verändern können</title>
 <link>https://archiv.sh-gruene-fraktion.de/blog/mitarbeiter/wie-hosentaschen-computer-unsere-schulen-ver%C3%A4ndern-k%C3%B6nnen</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Mit unerwartet großem Publikum begann die Veranstaltung des Bildungsausschusses – es konnte ja keiner voraussehen, wie hoch das Interesse am Thema „Wie der digitale Wandel das Lernen in der Schule verändern kann“ ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einer Begrüßung durch &lt;a href=&quot;http://sh-gruene-fraktion.de/profil/anke-erdmann&quot;&gt;Anke Erdmann&lt;/a&gt;, die sich trotz Grippe ins Landeshaus geschleppt hatte, gab &lt;a href=&quot;http://www.joeran.de/&quot;&gt;Jöran Muuß-Merholz&lt;/a&gt; im ersten Vortrag einen Einblick, was technisch alles schon möglich beziehungsweise in der Entwicklung ist. Mir ist ja schon klar, dass ein Handy eigentlich nicht mehr Handy genannt werden kann – es wurde passenderweise als „Hermines Handtasche mit unaufspürbarem Ausdehnungszauber“ bezeichnet (wer Harry Potter nicht kennt, dem ist wahrscheinlich aber die Mary Poppins Bag bekannt). Mir ist auch klar, dass ich nicht mehr auf dem neusten Stand bin, aber meine Augen weiteten sich trotz meiner mir bekannten Wissenslücke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erkenntnis, dass ein Handy eigentlich ein Computer ist, führte Jöran Muuß-Merholz zu einer weiteren Frage: Wie sinnvoll ist ein Verbot noch, wenn man weiß, dass schon jetzt fast jeder Schüler einen kleinen Computer in der Hosentasche hat, und ist es überhaupt möglich?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie die Technik Schule aber jetzt schon verändert, haben die zwei Beispiel gezeigt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Pilotprojekt &lt;a href=&quot;http://www.paducation.eu&quot;&gt;Paducation &lt;/a&gt;startete im August 2011 indem alle Schüler der 11. Klasse des Kurt-Körber-Gymnasiums in Hamburg-Billstedt mit einem Leih-Tablet-PC ausgestattet wurden. Die Regeln sind einfach: zu Schulbeginn müssen die Tablets geladen sein und genügend freien Speicherplatz zur Verfügung haben. Sie dürfen auch für private Zwecke genutzt werden, müssen aber am Ende der Schulzeit wieder abgegeben werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein gewagtes, aber erfolgreiches Experiment. Schulleiter Christian Lenz und sechs SchülerInnen berichteten über ihre Erfahrungen mit Foto- und Videobearbeitung, Mathematikprogrammen, Präsentations- und Blogerstellung, bis hin zu Musikbearbeitungs- und -aufnahmeprogrammen. Und nach ein paar Wochen scheint – nach eigener Aussage der Schüler – die Aufregung um die iPads zum größten Teil verflogen zu sein. Denn schließlich gibt es auch „analoge“ Möglichkeiten, sich vom Unterricht abzulenken…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuletzt zeigte Jens Lemke am Beispiel seines Englischunterrichtes mit SchülerInnen auf den Halligen welche Chance der digitale Wandel für Schulen im ländlichen Raum bedeuten kann. Das Problem hat er schnell dargestellt: 14 Schüler in fünf Klassen und auf Niveau von drei Schularten. Dazu regelmäßige Überschwemmungen, die Unterricht vor Ort oft unmöglich machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb kommunizieren SchülerInnen und Lehrer regelmäßig per Webkonferenz. Dazu wurden in mühsamer Arbeit die Materialien digitalisiert und auf eine Lernplattform gestellt – so haben die SchülerInnen sogar die Möglichkeit, selbstständig und flexibel den Unterricht noch einmal durchzuarbeiten und zu verinnerlichen. Auch wenn Pädagogen vor Ort sie dabei unterstützen und die verantwortlichen Lehrer mindestens zwei Mal im Jahr einen Besuch abstatten, fordert das natürlich ein gewisses Maß an Selbstständigkeit. Einen Artikel über die „Englisch-Pioniere“ findet sich &lt;a href=&quot;http://www.shz.de/nachrichten/schleswig-holstein/panorama/artikeldetail/artikel/die-englisch-pioniere-von-den-halligen.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich denke nicht, dass diese Form des Unterrichtes das Ziel einer zukünftigen Bildungsreform sein sollte, aber wir sollten den technischen Fortschritt endlich als Chance begreifen und den SchülerInnen zeigen, wie man verantwortungsvoll mit Internet, Handy und Co. umgehen kann – ohne dass die Kinder verlernen, einen Stadtplan zu verwenden, im Kopf zu rechnen oder einfach nur auf der Wiese Fußball zu spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Wandel sollte meiner Meinung nach auch Konsequenzen für den Lehrplan haben. Denn welchen Sinn macht alleiniges Faktenlernen noch, wenn Wissen überall und jederzeit verfügbar und auch immer schneller vergänglich ist? Und sollten wir unseren SchülerInnen nicht eher Methoden beibringen und mit dem vorhandenen Wissen umzugehen beziehungsweise die Informationen zu bewerten?&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Marika Fiedler, Mitarbeiterin für Bildungspolitik&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-field-thema field-type-taxonomy-term-reference field-label-above view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Thema:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/thema/bildung-wissenschaft&quot;&gt;Bildung &amp;amp; Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 11 Mar 2013 00:00:00 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Mitarbeiter</dc:creator>
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 <title>Besuch bei der Türkischen Gemeinde</title>
 <link>https://archiv.sh-gruene-fraktion.de/blog/mitarbeiter/besuch-bei-der-t%C3%BCrkischen-gemeinde</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von Belve Langniss, Praktikantin&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 14. Februar waren Eka von Kalben und ich, Belve, zweiwöchige Praktikantin bei den Grünen im Schleswig-Holsteinischen Landtag und eigentlich aus dem grünen Stuttgart stammend, bei der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. Wir waren zu einem Gespräch mit Herrn Küçükkaraca und einigen seiner Mitarbeitern verabredet. Herr Küçükkaraca&amp;nbsp; wollte mit Eka über die bevorstehende Abstimmung im Landtag zur Abschaffung des Optionszwangs reden und uns die Arbeit der Türkischen Gemeinde näher erklären.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Spannende war, dass Herr Küçükkaraca Probleme ansprach, die man als Außenstehender nicht in seiner Wichtigkeit wahrnimmt, wie z.B., dass es Migranten/Migrantinnen wichtig ist, beide Nationalitäten zu behalten. Mich hat auch überrascht, dass manche Migranten/Migrantinnen keine Ausbildung haben und es aber nicht als notwendig ansehen eine Ausbildung zu machen, da sie lieber einfach arbeiten würden um Geld zu verdienen auch ohne Ausbildung oder Abschluss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mir natürlich auch sehr gut gefallen hat, waren die Böreks. Das sind türkische Teigtaschen und wirklich seeeeehr lecker! Die Mitarbeiterinnen haben uns netterweise noch welche eingepackt, die ich dann später im Landtag mit den anderen zusammen gegessen habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube, ich werde mich insofern der türkischen Kultur mehr widmen, indem ich ein paar türkische Gerichte nachkoche. Völkerverständigung leicht gemacht!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt bin ich wieder in Stuttgart und ich würde diesen kleinen Ausflug gerne wieder machen, auch weil an diesem Tag sich die Sonne gnädig gezeigt hat und das kommt nun mal nicht so oft in Kiel vor!&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-field-thema field-type-taxonomy-term-reference field-label-above view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Thema:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/thema/integration-akzeptanz&quot;&gt;Integration &amp;amp; Akzeptanz&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Wed, 20 Feb 2013 13:05:36 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Mitarbeiter</dc:creator>
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 <title>&quot;Wir haben es satt&quot; zum Dritten</title>
 <link>https://archiv.sh-gruene-fraktion.de/blog/mitarbeiter/wir-haben-es-satt-zum-dritten</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von Silke Spielmans, Referentin für Umwelt und Landwirtschaft&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hätte mich doch melden sollen für eines dieser Kostüme. Im schicken schwarzweißen Kuhfell oder als Hühnchen verkleidet wäre es immerhin eine Schicht mehr. Das würde aber auch nicht helfen gegen die kalten Füße. Warum geht es nicht endlich los?&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bernd hat nicht mal eine Mütze dabei: Ich schick ihn los, eine zu kaufen. Der Landtagskollege aus Hessen führt seine Handschuhe vor, die er grad im Bahnhof gekauft hat. Ohne Handschuhe Transparente tragen geht heut wirklich nicht. Von dem, was weiter vorne auf dem Platz aus den Lautsprecherboxen schallt, höre ich nur Wortfetzen:&amp;nbsp; „Massentierhaltung, Antibiotika, Bienensterben, Agrarindustrie, Sojaimporte, Billigfleisch“, aber auch „ Greening, bäuerliche Landwirtschaft, Fruchtfolge, artgerecht, Vielfalt“. Die sich hier aus allen Teilen der Republik bei 9 Grad minus und eisigem Wind vor dem Berliner Hauptbahnhof versammelt haben, wissen, warum sie hier sind. Sie wollen klarmachen: &amp;nbsp;Wir brauchen eine Wende in der Agrarpolitik, genau so dringend wie die Energiewende.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/files/gemeinsam/Bilder/13-01-19-demo_berlin_wir_haben_agrarindustrie_satt-foto_uj_414_demo-spitze.jpg&quot; alt=&quot;Demo &amp;quot;Wir haben es satt&amp;quot;&quot; width=&quot;456&quot; height=&quot;282&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Hop, Hop, Hop, Agrarfabriken stopp“, &amp;nbsp;kommt es jetzt aus den Lautsprechern, wir rufen mit und hüpfen dabei ein bischen rum, das tut den Füßen gut.&amp;nbsp; Na klar, der Spruch passt irgendwie immer für eine Demo, aber kann man denn ein Atomkraftwerk mit einem Hühnermaststall vergleichen? Ist das nicht etwas übertrieben? Wenn aber mehr und mehr Ställe wie Pilze aus dem Boden schießen und immer mehr Flächen in Übersee in Anspruch genommen werden, um das Futter für all die Tiere zu erzeugen, die dann bei uns in immer größeren Schlachtfabriken am Fließband im Akkord von Leiharbeitern aus Rumänien oder wer weiß woher zu Billiglöhnen geschlachtet werden, nicht nur um bei uns den Rekordfleischkonsum von 60 kg pro &amp;nbsp;Nase zu decken, sondern auch, um Exportanteile in China zu gewinnen, mit dem Nebeneffekt, dass in Westafrika die regionalen Märte kaputt gehen, während&amp;nbsp; bei uns in den Intensivtierhaltungsgebieten das Grundwasser mit Nitrat angereichert wird, antibiotikaresistente Keime sich immer mehr verbreiten, die letzten bunten Wiesen aus der Landschaft verschwinden und die Kinder den Gesang einer Feldlerche bald nur noch vom Hörensagen und aus Volksliedern kennen, Milliarden von Steuergeldern EU-weit jährlich in die Landwirtschaft fließen und dennoch in der Landwirtschaft weiter Arbeitsplätze vernichtet werden, in einem rasanteren Tempo, als in jeder anderen Branche, dann ist klar: es geht nicht um einzelne Ställe, es geht um das System der Lebensmittelerzeugung, und das System ist krank.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;object height=&quot;350&quot; width=&quot;425&quot; data=&quot;http://www.youtube.com/v/0Ajff42Safg&amp;amp;feature&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot;&gt;&lt;param name=&quot;data&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/0Ajff42Safg&amp;amp;feature&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;src&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/0Ajff42Safg&amp;amp;feature&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist krank, wie wir unsere Nutztiere zu Produktionsmaschinen degradieren, es ist krank und geradezu wahnsinnig, wie wir mit der endlichen Ressource Boden umgehen. Wir haben keine zweite Erde. Ohne synthetische Stickstoffdünger und Pestizide würde die Art von Pflanzenbau (die diesen Namen gar nicht verdient, ich sollte sagen: Monokultur) gar nicht mehr funktionieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was wird nach dem Peak Oil aus diese Landwirtschaft? Die Weltbevölkerung kann so nicht ernährt werden, da sind sich die Agrarexperten einig. Das wissen auch die entwicklungspolitischen Organisationen, die zu dieser Demo mit aufgerufen haben. Wir haben uns inzwischen längst in Bewegung gesetzt. Toll, dass die Sambagruppe wieder da ist, es macht Spaß, den Rhythmus aufzunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo ist der schwarze vegane Block mit dem Transparent „Kein Gott, kein Staat, kein Fleischsalat“, das mir letztes Mal so gefallen hat? Ich sehe ihn nicht, um mich rum alles bunt. &amp;nbsp;Toll, was sich die Leute wieder alles haben einfallen lassen. Toll, dass wieder so viele Trecker da sind. Ich spreche mit dem jungen AbL`ler (Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft), der gestern mit seinem Kumpel in 12 Stunden von Wilster nach Berlin in Bernds Trecker gefahren ist. Auf der Rückfahrt wollen sie aber irgendwo unterwegs Pause machen, sagt er, mal ein bischen schlafen. Besser ist das wohl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Toll, dass so viele Gäste da sind: aus Brasilien, aus Kenia, aus Rumänien, Frankreich, Niederlande... Wir sind 25 Tausend, höre ich von der Bühne vor dem Kanzleramt. Hören das auch die AgrarministerInnen, die sich bei Angela Merkel heute versammelt haben? Hören sie die Botschaft? Sorgen sie dafür, dass die angekündigte Agrarreform nicht wieder ein Reförmchen wird, oder sogar ein Schritt rückwärts? Verstehen sie, dass der mächtige „Bauern“verband, der selbst kaum noch von Bauern spricht, lieber von Unternehmern, dass dieser Verband nicht die Interessen der Mehrzahl der Bauern und Bäuerinnen im Land vertritt?.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was kommt bei den Menschen an, die von der Demo in der Tagesschau hören? Das weiß ich nicht, aber eins weiß ich: wir dürfen, wir werden nicht locker lassen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-field-thema field-type-taxonomy-term-reference field-label-above view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Thema:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/thema/umwelt-agrar&quot;&gt;Umwelt &amp;amp; Agrar&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 21 Jan 2013 16:47:33 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Mitarbeiter</dc:creator>
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