Wir haben uns als Koalition auf ein klares Verfahren zur Grunderwerbsteuer geeinigt. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Wirtschaftsminister Buchholz von diesem Konsens für eine schnittige Rede auf dem Norddeutschen Immobilientag abweicht.
Zurzeit ist es bei großen Immobilientransaktionen möglich, sich über so genannte Share Deals aus dieser Verantwortung herauszuziehen. Ziel der Koalition ist es, diese Umgehungsmöglichkeiten zu beenden. Durch die damit einhergehenden Mehreinnahmen werden wir entsprechende Freibeträge für den Ersterwerb eigengenutzter Wohnimmobilien ermöglichen.
So sieht das Verfahren aus. Trotz Bundestagswahlkampf ist jetzt nicht die Zeit der Rosinenpickerei im Koalitionsvertrag, Herr Minister.
Fraktion SH


