Nord-Ostsee-Kanal: Der Norden funkt SOS – Minister Ramsauer muss endlich handeln

Zu aktuellen Situation des Nord-Ostsee-Kanals sagt der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze:

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer lässt den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) verrotten. Der NOK ist die meistbefahrene, künstliche Wasserstraße der Welt. Alle Bundesländer, auch gerade Bayern, profitieren von dieser wichtigen Infrastruktureinrichtung.

Aufgrund jahrzehntelanger Vernachlässigung befindet sich der NOK in einem desolaten technischen Zustand. Ein Ausbau und die Modernisierung zum Erhalt seiner Attraktivität für den internationalen Schiffsverkehr sind dringend erforderlich. Der zuständige Verkehrsminister Ramsauer verkennt vollständig die Bedeutung des NOK.

Anstatt die dringend erforderlichen Finanzmittel und das Fachpersonal für die Erhaltungsmaßnahmen und den Kanalausbau kurzfristig zur Verfügung zu stellen, schaufelt Minister Ramsauer die knappen Finanzmittel vorwiegend nach Bayern.

Durch Verzögerung und Verschiebung notwendiger baulicher Maßnahmen zur Ertüchtigung des Nord-Ostsee-Kanals ist die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs gefährdet. Nach Aussagen der maritimen Wirtschaft beträgt der jährliche volkswirtschaftliche Schaden mehr als 10 Millionen Euro. Ohne das reibungslose Funktionieren des NOK verliert Hamburg seine Bedeutung im Welthandel und damit die deutschen Ostseehäfen ihren wichtigsten Zubringer. Mehrere Tausend Arbeitsplätze sind im Zusammenhang mit der Befahrbarkeit des NOK gefährdet. Der Norden funkt SOS - Minister Ramsauer muss endlich handeln.

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