Genitalverstümmlung ist ein Verbrechen!

Anlässlich des Aktionstags von „One-Billion-Rising“ am 14.02.2014 sagt die sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Seit Juni 2013 ist in Deutschland die weibliche Genitalverstümmelung im Strafgesetzbuch verboten. Deutschland setzt damit ein eindeutiges Signal: Weibliche Genitalverstümmelung ist ein Verbrechen. Sie ist ein Verstoß gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit und ein traumatischer Eingriff in die sexuelle Selbstbestimmung. Die gesundheitlichen Folgen sind dramatisch. Neben der gesetzlichen Regelung muss es für betroffene Frauen und Mädchen mehr niedrigschwellige Beratungsstellen geben. Flächendeckend sollten Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, ÄrztInnen und Ärzte, sowie die Polizei zu diesem Thema geschult werden.

Weltweit sind rund 140 Millionen Frauen und Mädchen Opfer von Genitalverstümmlung. Unter dieser Form von Gewalt und Unterdrückung leiden insbesondere Frauen und Mädchen in Afrika sowie im arabischen Raum. Aber auch in Europa und in Deutschland leben Frauen, die Opfer von Genitalverstümmelung geworden sind.

„One–Billion-Rising“ setzt am 14. Februar ein Zeichen der Solidarität gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Ich begrüße sehr, dass das Thema ins Licht der Öffentlichkeit gezogen wird und damit ein deutliches Signal gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen gegeben wird.

Thema: 

AbgeordneteR: 

kein Egebniss

Grüne Partei SH
Anträge in Leichter Sprache