Die AfD muss sich klar zu rechtsextremen Drohungen positionieren

Zu den Drohungen gegen die SchulKinoWoche in Bad Schwartau sagt der Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Lasse Petersdotter:

 

Dass die Veranstaltung wegen der massiven Drohungen aus dem rechtsextremen Spektrum abgesagt wurde, war eine richtige Entscheidung. Die Sicherheit der Schüler*innen bleibt die oberste Priorität. Jetzt ist es wichtig, dass die Schüler*innen den Film trotzdem in einem sicheren Rahmen schauen und über ihn diskutieren können, damit die Rechtsterrorist*innen, die sich laut taz als „Enkel von Adolf Hitler“ ausgeben, ihr Ziel nicht erreichen.

 

Zur Diskussion gehört auch, dass die Landesvorsitzende der AfD Schleswig-Holstein in den vergangenen Tagen massiv gegen die Schule und ihre Veranstaltung gehetzt hat. Allein bei Facebook wurde ihr Beitrag fast 700 mal geteilt. Einmal mehr muss sich auch hier die AfD klar zu rechtsextremen Drohungen positionieren.

 

Dazu ergänzt die schulpolitische Sprecherin, Ines Strehlau:

 

Die Filme im Rahmen der SchulKinoWoche werden vom IQ.SH und den Schulen aus einem breiten gesellschaftlichen Spektrum ausgewählt. Der Zweck einer solchen Filmvorführung ist, den Schüler*innen eine kritische Auseinandersetzung mit den gezeigten Filmen näher zu bringen.

 

Es ist völlig indiskutabel, dass hier versucht wird, eine Filmvorführung unter Androhung massiver Gewalt zu verhindern. Dies muss strafrechtlich verfolgt werden.

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