Zur mündlichen Anhörung im Bildungsausschuss bezüglich des Lehrkräftebildungsgesetzes sagt der hochschulpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Lasse Petersdotter:
Die Rückmeldung aus den angehörten Institutionen war eine ausgewogene Mischung aus Kritik und Lob. Es gab weder Konfetti noch Totengräberstimmung.
Durch die Umbenennung der Lehramtsstudiengänge ändert sich im Schulalltag allerdings kaum etwas. Die Ausbildung bleibt, der Vorbereitungsdienst findet weiterhin gemeinsam statt und die Möglichkeit an einem Gymnasium oder an einer Gemeinschaftsschule zu unterrichten bleibt ebenfalls erhalten, egal ob man zwei Fächer auf Sekundarstufe-II-Niveau in Flensburg oder in Kiel studiert.
Dass zukünftig wieder zwei Fächer auf Sekundarstufe-I-Niveau studiert werden können, animiert hoffentlich mehr motivierte Menschen dazu, ein Lehramtsstudium aufzunehmen. Zudem hoffen wir, dass sich so die Bewerbungen von Referendar*innen an Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe erhöhen werden.
Fraktion SH


