Zu den durchgerosteten Atomfässern in Brunsbüttel sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Detlef Matthiessen:
Der Rattenschwanz der Atompolitik ist schier endlos. Auch nach dem beschlossenen Ausstieg werden uns die Folgen des Atomprogramms noch auf unabsehbare Zeit begleiten – und unsere Enkel auch noch!
Das demonstrieren die verheerenden Ergebnisse aus der Kaverne II in Brunsbüttel überdeutlich. Entweder wurde bereits bei der Verladung geschlampt oder radioaktives Material ist beim Verrosten der Fässer ausgetreten. Es wurde in jedem Fall gehörig danebengekleckert. Die Verantwortlichen sollten sich schämen.
Das Scheitern des Atomprogramms lehrt uns, auch vermeintlich sicherer Technik nicht gläubig, sondern kritisch gegenüber zu treten. Die Versprechungen der Atomindustrie werden in Brunsbüttel – genau wie in Hiroshima und Fukushima – von der Realität eingeholt.
Als Grüne sind wir uns der Verantwortung bewusst, der es Bedarf, um die Konsequenzen des Atomprogramms abzuarbeiten.
Fraktion SH

