Unsere Koalition tut den Hochschulen gut. Tarifübernahme, Anschubfinanzierung für den Europa-Campus, Hochschulsanierungsprogramm, zukunftsorientierte Vereinbarungen zum Lehramt und den Ausbau von studentischer Infrastruktur.
Wir haben die Hinweise der GEW auf die fehlenden Lehrerstellen insgesamt ernst genommen und deshalb auch ein Eröffnungsbilanz vorgelegt. Auch die Einwände der GEW, dass es bessere Bedingungen für die Inklusion bedarf, nehmen wir sehr ernst.
In unserem Koalitionsvertrag haben wir klar geregelt: Die Schulen in freier Trägerschaft bekommen aufwachsend bis 2017 jährlich 7,5 Mio. Euro mehr als nach dem geltenden Schulgesetz. Das ist in einem Konsolidierungshaushalt ein großer Kraftakt.
Danke, in Richtung der Piraten, die diese Zahlen kapern wollten. Danke an das Ministerium, das freigiebig und gründlich gearbeitet hat. Auf diesen Zahlen lässt sich aufbauen! Wie man die nötigen Fachlehrkräfte finden und binden kann, das ist an vielen Schulen ist ein TOP-Thema.
Aufbauend auf den breit getragenen Empfehlungen des Bildungsdialoges hat das Bildungsministerium einen Schulgesetzentwurf vorgelegt, der an das Schulgesetz von 2007 anknüpft und dieses weiterentwickelt.
Die beiden zentralen Punkte der Reform, die Umwandlung der Regionalschulen in Gemeinschaftsschulen und die Abschaffung der abschlussbezogenen Klassen an den Gemeinschaftsschulen, sind beides breit getragene Empfehlungen des Bildungsdialoges.
Aufgeschreckt durch einen Presseartikel möchte die schwarz-gelbe Opposition heute die methodische Wahlfreiheit der LehrerInnen beschränken, morgen bei der Schulgesetzdebatte wird sie mehr Wahlfreiheit fordern.
Mehr Praxisbezug, Interdisziplinarität, eine größere Fokussierung auf die Didaktik und Internationalität sind zukunftsfähige Eckpunkte für ein modernes Lehramt. Dass auch die Inklusion im Lehramt immer wichtiger wird, wird von unseren Hochschulen mit guten Konzepten aufgenommen.
Zwei starke Schularten ab Klasse fünf nebeneinander – dafür soll dieser Schulgesetzentwurf sorgen. Nach der Grundschule gibt es zwei Wege für die SchülerInnen: Die Gemeinschaftsschule und das Gymnasium. Beide Schularten sollen möglichst viele Jugendliche zu soliden Abschlüssen führen und gute Bildungschancen für einen Start in Beruf, Ausbildung und Studium bieten.
Der gesamte Bildungsbereich ist chronisch unterfinanziert. Insbesondere im Bereich der Ganztagsschulen und Inklusion stehen wir vor großen Herausforderungen. Sowohl Bund als auch Länder müssen die Verantwortung für ein gutes Bildungssystem gemeinsam tragen.
Rasmus Andresen spricht im Landtag zur Änderung des Hochschulgesetzes:
Die beiden Änderungen des Hochschulgesetzes sind erste Schritte. Wir nehmen die Wünsche der Hochschulen ernst und setzen um, was die Vorgängerregierung verschlafen hat. Ich freue mich auf die große Hochschulgesetznovellierung im kommenden Jahr.